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Der "Bedingungsloses Grundeinkommen?" Thread aus dem Wirtschaft und Finanzen Forum.

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ethan

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Samstag, 5. März 2016, 10:29

Für Deutsche und Studenten wäre es ok.

Ich bin Student und lebe in einem sozialen Brennpunkt mit einem sehr hohen Ausländeranteil. Mich unterstützt niemand, ich bekomme gar kein Geld und muss dafür arbeiten gehen. Mindestlohn ist eine tolle Sache (dachte ich zuerst, da ich auch noch Zeiten von 6€/Std kenne), aber dennoch muss man ziemlich viel arbeiten, wenn man seinen Lebensunterhalt damit bestreiten muss.
Meine Fixkosten sind ca. 600€ im Monat für Miete, NK, KV usw. da ist noch nicht wirklich was zu essen drin oder irgendwelche anderen Luxussachen wie Sprit fürs Auto. Ich habe teilweise 4 Jobs und arbeite an 6 Tagen die Woche. Dennoch komme ich nicht in die schwarzen Zahlen. Oft sind nicht genug Std vorhanden, um mich zu beschäftigen. Ohne Arbeit kein Geld und man rutscht noch mehr ab. Ich könnte schon seit einem Jahr mit der Uni fertig sein, aber ich bin nur am Arbeiten um Geld für den Lebensunterhalt zu haben. In der Mensa arbeiten ist richtig hart. Wenn ich da 4 Std gearbeitet habe, gehe ich danach min. 2 Std ins Bett. Während der Zeit kann man nicht mal was trinken und die besonders blöden Arbeiten machen die studentischen Hilfskräfte. Die Festangestellten müssen zwar auch buckeln, aber die suchen sich schon die besseren Arbeiten heraus.
Eine Unterstützung für Studenten wäre schon super. Dennoch sehe ich ein Problem. Bei mir im Nachbarblock sind viele Bulgaren, Rumänen usw. die gehen nicht arbeiten, aber haben jede Menge Kinder, die Döner-Alis fahre alle dicke Daimler, BMW usw. die sitzen bei schönem Wetter draußen an der Straße oder im Café und lassen es sich gut gehen. Ich fahre morgens an denen auf dem Rad vorbei und wenn ich abends wiederkomme, dann sind die immer noch da. Teilweise arbeite ich 15 Std am Tag, um mal was rauszuholen. Für die Uni habe ich überhaupt keine Zeit mehr. Wenn jetzt noch ein Grundeinkommen dazu kommt, dann wird sich die Situation mit den Flüchtlingen noch mehr verschärfen. Die beschweren sich ja jetzt schon, dass sie in Notunterkünften hausen müssen und kein Haus und zu wenig Geld bekommen. Die bekommen wenigstens was, obwohl sie nie was für unsere Gesellschaft geleistet haben. Vor dem Studium habe ich viele Jahre gearbeitet und Steuern gezahlt. Trotzdem bringt mir das nichts.
Und als besonderer Dank wird hier noch alles vermüllt. Jetzt nicht unbedingt von den Flüchtlingen, aber von den anderen Bewohnern. Müll wird nicht getrennt. Der Papiercontainer ist voller Restmüll usw. Die anderen Container sind ja voll, also eben überall rein wo es geht. Autoreparaturen werden auf dem Bürgersteig gemacht und die defekten Teile werden einfach hingeschmissen. Es ist schon ein tolles Gefühl bei der Dunkelheit auf eine Achsmanschette zu treten. Die ist immer noch weich, aber so eine Spurstange nicht. Da stolpern oder drauf ausrutschen ist schon unangenehm. Glasflaschen werden einfach daneben geworfen. Hier sieht das auch aus wie in Syrien, nur ohne Einschusslöcher in den Wänden. Sehr schön ist auch der Ölwechsel. Da wird zunächst ein alter Kanister zum Auffangen benutzt, der aber auch stehen bleibt. Was machen jetzt die Gören? Ja, was ist denn da drin? Das kippen wir jetzt aus auf den Bürgersteig und auf die Treppe der Unterführung. Wenn man das nicht rechtzeitig sieht, dann packt man sich sehr schön auf die Fresse. Egal, ob zu Fuß oder mit dem Rad. Öl ist verdammt rutschig. Warum können die sich nicht benehmen? Hier macht doch niemand so etwas. Es gibt genug Mülleimer. Ich war auch schon länger im Ausland und wenn man fremd ist, sieht man sich die anderen an. Wie machen die etwas und wie läuft es hier ab? Dafür muss man keine Fachkraft sein. Das kann jeder. Wenn ich schon den ganzen Tag Zeit habe und chillen kann, kann ich dann nicht wenigstens mein Umfeld sauber halten? Bei mir zuhause gibt es sowas nicht. Falscher Müll in der Tonne und sie wird nicht abgeholt. Aussage der Stadtreiniger hier in Kassel: "Was meinen sie was passiert, wenn der Müll nicht abgeholt wird? Dann wird das noch schlimmer." So werden die das nie lernen. Immer schön Zucker in den Hintern blasen. Ich bin bestimmt nicht rechts, aber da schwillt mir der Kamm. Junge Männer im besten Alter, aber die gammeln nur rum. Das hat auch nichts damit zu tun, dass sie nicht arbeiten dürfen. Die wollen gar nicht. Das merkt man schon daran, dass sie kein Deutsch sprechen. Wozu auch? Hier sind genug von ihnen. Sie können jahrelang hier wohnen und kommen auch ohne klar. So sieht also Integration aus... kein Wunder wenn rechte Gruppierungen Zulauf bekommen.
Sicher muss Leuten in Not geholfen werden, aber auf wieviele trifft das überhaupt zu?

Jetzt habe ich mich genug ausgekotzt.

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Samstag, 5. März 2016, 14:08

Alles für Alle!

Also Ethan, ich finde in dem was du schreibst ist viel wahres, aber, Entschuldigung, auch viel Quatsch dabei. Zunächst einmal zielt die Idee des Grundeinkommens ja darauf ab, genau die Missstände zu beseitigen, die du beschreibst. Mit Grundeinkommen hättest du Zeit für die Uni, mehr Freizeit und Selbstbestimmung. Deine Kritik daran verstehe ich nicht, schon gar nicht warum du sie nationalistisch auflädst. Und ehrlich gesagt habe ich das Gefühl das du irgendwas falsch machst: wie du mit vier Jobs und sechs Arbeitstagen nicht über die Runden kommst (mit Mindestlohn!) ist mir wirklich unklar zumal es ja nun wirklich genug 450 Euro Jobs da draußen gibt. Und Unterstützung für Studenten sowieso: nennt sich Bafög. Aber statt nun für ein Grundeinkommen zu argumentieren lehnst du es ab, die Ärmsten und Hilflosesten könnten schließlich auch profitieren: Flüchtlinge! Die ja, wie du scheinbar glaubst, mit Luxus zugeballert werden: wenn du ein Leben ohne jede Privatsphäre, miese sanitäre Einrichtungen, schlechtes Essen, ein Taschengeld von 133 Euro ohne Arbeitserlaubnis so bezeichnen willst - ganz zu schweigen von Heimweh, Traumata aus Krieg, Folter, Vertreibung, Sorge um Angehörige und unsicherem Rechtsstatus.
Mal abgesehen davon wohne ich ebenfalls in einem sozialen Brennpunkt: die von dir behauptete Dichte an Daimlern, Benz etc kann hier zumindest nicht feststellen...

ethan

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Sonntag, 6. März 2016, 00:31

Leider kein Ort...

Hallo
Du hast leider keinen Ort angegeben, sonst hätten wir uns gern mal treffen können.
Deshalb habe ich geschrieben, dass ein Grundeinkommen für manche gut wäre. Du findest also nicht, dass es auch ein Anreiz für "Hilfesuchende" sein könnte? Im TV laufen genug Dokus oder Nachrichten, mit welchen Vorstellungen Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Wer das auch nur im Ansatz glaubt, muss ziemlich einfach gestrickt sein. Wer soll das denn alles bezahlen? Denken die, die Straßen wären hier vergoldet? Wenn wir so reich wären, dann könnten wir auch gleich die ganze Welt unterstützen. So naiv kann man wohl kaum sein.
Dir ist auch klar, dass es vielleicht Studenten gibt die kein BAföG bekommen? Mit mehreren Mini-Jobs muss man Steuern zahlen? Kassel hat sehr viele Studenten und da findet man nur sehr schwer einen Job. Die anderen möchten nämlich auch arbeiten und Jobs sind sofort vergeben. Bewerbungen schreiben und nach Jobs suchen kostet viel Zeit. Das macht sich auch nicht von alleine.
Anscheinend haben wir da unterschiedliche Ansichten. Wenn ich in Not bin, dann würde ich mich freuen noch am Leben zu sein und wenn mir überhaupt irgendjemand auf jede Art und Weise helfen würde. Da wäre mir die Unterbringung ziemlich egal. Hauptsache ein Dach über dem Kopf und was zu essen. Während meines Praktikums im Ausland haben wir auch in einem Schlafsaal mit 8 Personen und nur Vorhängen um die Betten gelebt. Das ging auch und ich habe es überlebt. Die sanitären Einrichtungen waren auch mies. Teilweise hat man sich die Dusche mit Kakerlaken geteilt... Also erzähl mir nix. Das Essen ist ganz bestimmt nicht schlecht. Es ist anders, weil unsere Ernährung nun mal anders ist. Auch damit kann man klarkommen. Immerhin gibt es überhaupt ein Taschengeld. Warum bekomme ich keines? Und wenn ich Heimweh hätte, dann würde ich nicht weggehen, sondern darum kämpfen. Stattdessen werden aber Ansprüche gestellt. Ich will auch vieles, aber das interessiert niemanden. Geh mal hier zum Arzt. Da kommen viele ältere Menschen mit Migrationshintergrund mit den Kindern an. Sie sprechen nämlich kein Wort Deutsch, aber die Kinder schon, weil sie es in der Schule lernen. Warum haben die das verpasst obwohl sie schon viele Jahre hier sind? Weil sie es nicht müssen. Hier kann man machen was man will. Das Leben ist aber kein Pony-Hof. Wenn man was erreichen will, dann muss man halt auch mal was machen. Glaubst Du ich könnte z.B. in die Türkei gehen und von denen erwarten, dass sie mich auch ohne die eigene Sprache verstehen? Gibt es da deutsche Viertel? Wohl kaum. Sie wollen die gleichen Rechte usw., aber halten sich nicht an die Spielregeln, wollen unsere Gesetze nicht anerkennen usw. Viele von denen mache ihre eigenen Gesetze. Wenn ich alleine an die Pro-Palästina-Demos hier denke, dann wird mir schlecht. Was da an Antisemitismus auf der Straße war ist der Hammer. In den tollen Youtube-Videos sind die ganzen spannenden Szenen herausgeschnitten, wo sie auf der Rathaus-Treppe gestanden und offen zum bewaffneten Terror aufgerufen haben oder Sprüche wie "Kauft nicht bei Juden" kamen. Ich hätte die alle geschlossen in die grüne Minna gesteckt. Wir werden nicht alles schaffen und werden an unsere Grenzen stossen. Wenn Du alles für alle forderst, dann kannst Du sofort meine Bankverbindung haben und einen Dauerauftrag einrichten. Anscheinend ist da genug vorhanden.
Ich arbeite übrigens nicht jeden Tag 8 Std für den Mindestlohn. Es sind oft nur 4 Std. Stattdessen suche ich weiter. Ohne Geld zahlen sich nämlich keine Rechnungen. Ewig möchte ich mich nicht für so wenig Geld krumm machen.

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Sonntag, 6. März 2016, 12:24

Und zwar umsonst!

Also du wirfst hier viele Sachen in einen Topf die garnichts miteinander zu tun haben. Ich weiß nicht wie restriktiv dieses Forum mit der Abweichung von Threadthemen ist aber ich will mal versuchen deine Argumente eins nach dem anderen abzuarbeiten. Immerhin interessant, wie schnell du den Weg vom Thema bedingungsloses Grundeinkommen hin zu einer rassistischen Hetztirade gegen Migration im Allgemeinen und gegen Flüchtlinge im Besonderen gegangen bist. Das scheint dir ja unter den Nägeln zu brennen.

"Mit mehreren Mini-Jobs muss man Steuern zahlen? Kassel hat sehr viele
Studenten und da findet man nur sehr schwer einen Job. Die anderen
möchten nämlich auch arbeiten und Jobs sind sofort vergeben. Bewerbungen
schreiben und nach Jobs suchen kostet viel Zeit. Das macht sich auch
nicht von alleine."

Mir geht es überhaupt nicht darum deine persönliche Lebenssituation zu diskutieren, das musst du selber wissen. Allerdings fällst du, solange du nicht über 850 Euro verdiens,t in die Gleitzone, musst also bei weitem nicht den vollen Steuersatz zahlen. Und 600 Euro monatl. Fixkosten sind sicherlich reduzierbar. Darüber hinaus gibt es z.B. die Möglichkeit Wohngeld zu beantragen. Aber wie gesagt, deine Sache.

"Wenn ich in Not bin, dann würde ich mich freuen noch am Leben zu sein
und wenn mir überhaupt irgendjemand auf jede Art und Weise helfen würde.
Da wäre mir die Unterbringung ziemlich egal."

Flüchtlinge sollen also gefälligst die Klappe halten und zufrieden sein solange sie nicht unmittelbar bedroht sind? Menschenwürde nur für Deutsche, oder was? Schau doch dass du einen Platz in einer Turnhalle mit 300 anderen Leuten bekommst, das senkt deine Fixkosten garantiert. Solange du die Zeit hast, sie in einem Forum für Computerspiele zu verschwenden hast du kein Recht dich zu beschweren! Das ist jetzt nicht mein Argument, sondern die Anwendung der Logik die du hier formulierst.

"Während meines Praktikums im Ausland haben wir auch in einem Schlafsaal mit 8 Personen und nur Vorhängen um die Betten gelebt."

Guess what, Flucht ist kein Praktikum. Erzähl mir mehr wenn du schwer traumatisiert und körperlich ausgezehrt, ohne viel Hoffnung auf Besserung der Situation und völlig hilf- und ahnungslos in so eine Situation kommst.

"Das Essen ist ganz bestimmt nicht schlecht. Es ist anders, weil unsere Ernährung nun mal anders ist."

Stimmt, das Babys in Notunterkünften das Essen nicht vertragen muss kulturell bedingt sein. Ist bei uns doch ganz normal denen statt Brei Hackfleisch vorzusetzen.

"Immerhin gibt es überhaupt ein Taschengeld. Warum bekomme ich keines?"

Willst du jetzt ernsthaft sagen das du neidisch auf Flüchtlinge bist. Merkst du eigentlich was du hier schreibst? Wenn du unbedingt ein Taschengeld möchtest ein kleiner Tipp: Schmeiß dein Studium und geh zum Arbeitsamt.

"Sie sprechen nämlich kein Wort Deutsch, aber die Kinder schon, weil sie es in der Schule lernen."

Na ist doch gut wenn die Kinder Deutsch in der Schule lernen. Das nennt sich Integration, ich verstehe dein Problem nicht.

"Wenn man was erreichen will, dann muss man halt auch mal was machen."

Und wer behauptet das Gegenteil? Weisst du was Flüchtlinge auf sich nehmen müssen, um überhaupt hier herzukommen? Und glaubst die nehmen die Strapazen nur auf sich weil sie glauben, hier auf der faulen Haut liegen zu können?

"Gibt es da deutsche Viertel?"

Ich meine tatsächlich mal in der Türkei von deutschen Rentnerkolonien gehört zu haben, in denen kein Wort Deutsch gesprochen wird. Auch in den USA gab es noch im 20. Jahrhundert in den Großstädten deutsche Viertel - gibt es zum Teil im ländlichen Raum immer noch. Und italienische. Und chinesische. Und... . Da hat kein Mensch Englisch gesprochen. Hat die USA jetzt nicht gerade in den Abgrund gestürzt.

"Sie wollen die gleichen Rechte usw., aber halten sich nicht an die
Spielregeln, wollen unsere Gesetze nicht anerkennen usw. Viele von denen
mache ihre eigenen Gesetze."

Alle Ausländer sind kriminell! Biste da von selber draufgekommen? Oder mal eben bei der NPD nachgelesen? Mal abgesehen davon, dass wir hier von Minderheiten sprechen, schonmal was von schichtspezifischer Kriminalität gehören? Und davon dass Deutsche ohne Migrationshintergrund in ähnlichen sozialen Lagen eine ähnliche Tendenz zur Kriminalität aufweisen? Das hat nichts mit Kultur zu tun, sondern mit Deklassierung und damit einhergehender Armut.

Nun zum Antisemitismus: willst du mir wirklich erzählen dass die Bedrohung durch Antisemitismus in Deutschland (in Deutschland!) eine importierte ist? Ich bitte dich. Allerdings hast du dahingehend recht, dass sich in bestimmten migrantischen Milleus Antisemitismus in einer Offenheit artikuliert, die in Deutschland schon länger nicht mehr en vogue (inhaltlich freilich vorhanden) war. Das muss auch offen benannt und bekämpft werden. Ich aber lasse mir den Kampf gegen Antisemitismus nicht von Rassisten aus der Hand nehmen, die das Eintreten für sicheres jüdisches Leben in Deutschland instrumentalisieren um ihre Xenophobie auszuleben. Damit machst du nur, was du ohnehin schon die ganze Zeit getan hast: Menschengruppen gegeneinander ausspielen und hälst damit nicht nur ihren sondern eben auch deinen Status quo aufrecht. Und du merkst es nichteinmal...

Major Tom

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Donnerstag, 7. April 2016, 12:01

Ich finde die Idee ist nicht schlecht. Nur die Idee wird von vielen, wenn es die Möglichkeit gäbe ausgenutzt werden. Sie müsste an Bedingungen geknüpft sein. Wenn keine Bedingungen vorhanden sind, kann es von jedem ausgenutzt werden, und es kostet dem Steuerzahler eine menge Geld die durch zusätzliche Einnahmen wieder erwirtschaftet werden muss.

SirWaffles

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Sonntag, 17. April 2016, 10:02

Das Grundeinkommen wäre aus meiner Sicht eine gute Sache,doch leider wird das nie mit unserem Wirtschaftssystem funktionieren...
Kapitalismus = Gewinn durch Verlust von anderen Menschen!
Ich finde die Holländer haben das gut gelöst indem sie Arbeitslosen ein Festbetrag zahlen,diese aber auch an gemeinschaftlichen Dingen mitwirken müssen.
ALso im Klartext heißt das ca 1000 euro Grundeinkommen, dann wird aber auch gearbeit in Seniorenheimen auf Baustellen der Stadt etc.

Man könnte aber sagen das allein die Anreize bei uns verloren gegangen sind und der Grund ist die Zeitarbeit!!!
Man soll mir mal erklären wie man damit seine Familie durchbringen soll......
:diablo:

MoorhuhnMan

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Freitag, 29. April 2016, 21:13

Ich verstehe um ehrlich zu sein nicht ganz, warum man so ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen soll. Denn wer nicht arbeitet also nicht zu der Gesellschaft beisteuert hat meiner Meinung nach auch kein Recht, einen Nutzen aus der Gesellschaft zu ziehen. Dabei sind natürlich jene ausgenommen, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von psychischen Problemen nicht arbeiten können. Aber diese Leute bekommen ja bereits Geld vom Staat.
Wenn jetzt jeder bedinungslos Geld vom Staat bekommt, dann müsste die arbeitende Bevölkerung mehr Steuern zahlen (irgendwo muss das Geld ja herkommen). Damit würde die jenigen, die der Gesellschaft am meisten bringen dafür bestraft werden, dass sie etwas für die Gesellschaft tun.
Und warum sollten kräftige, erwachsene, junge, gesunde Menschen zu hause sitzen und sich durchfüttern lassen können? Das kann ich überhaupt nicht verstehen wie man auf so eine Forderung kommen kann.
Wie die 1000€ errechnet wurden kann ich auch nicht verstehen, ich komme seit Jahren mit weniger Geld aus.

Darkyy123

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Donnerstag, 4. August 2016, 20:39

Schwierig

Das ist echt schwierig bei uns durchzusetzen, dann gäbe es eigentlich auch keinen Grund mehr sich in der Arbeit anzustrengen, Geschweige denn zu studieren.

MfG

Lumbo

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Freitag, 5. August 2016, 19:26

Woran fest machen?

Zugegen habe ich nicht alle Beiträge gelesen, da ich lieber Bioshock spielen würde.

Generell bin ich definitiv der Meinung, dass man egal mit welchem Beruf einen Wohnung und Essen bezahlen sollen könnte, aber woran soll man das fest machen?

Fixspreise sind völliger Unsinn, da die Teuerungsrate gleichzeitig mitsteigen würde.

Die gang hafteste Weg wäre eine komplette Steuerreform, was die Lohnsteuerrreform mit sagen wir einen Freibetrag von 30.000 EUR im Jahr. Dann wäre ich auch gerne Bereit für eine Flasche Bier oder anderen "Luxus" 5 EUR+ zu bezahlen. Grundnahrungsmitten sollten natürlich niedrig besteuert bleiben.


Wer Normal-gut also irgendwo bei 50k im Jahr verdient hat was davon, weil mehr Netto übrig bleibt und "Luxus" möglich ist und wer weniger verdient hat auch mehr, kann sich Grundsätzliches gut leisten und auch sparen - was im Moment de Fakto im Niedriglohsektor nicht möglich ist.

Alternativ würde ich gerne bei 50 % der von mir Bezahlten Steuern den Verwendungszweck selbst bestimmen

Dim Sum

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Samstag, 31. Dezember 2016, 22:46

Also die ganzen Leiharbeiter, Friseure, Einzelhandelskaufleute etc die alle um die 1000 bis 1300 € im Monat verdienen würden alle nicht mehr arbeiten gehen - warum auch?

Wer liefert dann Lebensmittel an Geschäfte, wer schneidet dir die Haare, wer putzt in öffentlichen Gebäuden, wer arbeitet noch auf dem Bau usw? Und wwer bezahlt die dann fehlenden Beiträge in die Rentenkassen?

Da würde meiner Meinung nach bei uns nie funktionieren! Die Sozialsysteme werden derzeit schon genug ausgenutzt. Der der Arbeitet und Steuern zahlt ist doch im Moment der Blöde bei uns. Ich sehs bei meinen Nachbarn. Da geht bei denen jetzt schon keiner arbeiten und die haben am Monatsende mehr Geld in der Tasche als ich. Die haben auch das größere Auto und zahlen keine Heizung, Einrichtung etc.
Wenn du mal eine Zeit lang arbeitslos warst, merkst du, dass Arbeit (d.h. etwas Leisten) ein menschliches Bedürfnis ist. Nur, weil man ein bedingungsloses Grundeinkommen erhält, liegt man noch lange nicht auf der faulen Haut. Es verschafft einem lediglich die Freiheit, das zu tun, was man möchte. Wenn jemand z.B. gerne Friseur ist, wird er das auch weiterhin sein, Grundeinkommen hin oder her.

Ob bzw. wie das Ganze in Deutschland aus wirtschaftlicher Sicht umsetzbar wäre, steht dagegen auf einem anderen Blatt geschrieben.

Chikonino

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Montag, 2. Januar 2017, 14:18

Seh ich auch so, würde ausserdem die Wirtschaft ankurbeln und Kreativität fördern!

bronkhorst

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Freitag, 3. März 2017, 21:35

Bin gegen das Grundeinkommen, ist einfach unnatürlich.. :santa:

ethan

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Montag, 6. März 2017, 10:48

Ich muss noch mal was dazu schreiben, da anscheinend nicht alles richtig verstanden wurde.
Mein Text war sicherlich keine allgemeine rassistische Hetztirade gegen Flüchtlinge. Meine letzte Freundin war aus dem Ausland und nebenan wohnt auch eine Familie aus Syrien, mit denen ich keine Probleme habe. Die halten aber auch den Ball flach. Wahrscheinlich wird mir diese Aussage auch wieder zum Nachteil gereicht...
Aus Kostengründen musste ich nämlich umziehen, da ich die Miete nicht mehr bezahlen konnte. Wenn man seinen Job verliert ist das nämlich schwierig und als Student bekommt man eben nichts.
Es ging allgemein um Dankbarkeit, die nicht von allen gezeigt wird und es gibt sehr viele, die sich eben nicht integrieren wollen. Wenn Du das nicht glaubst, dann fahre doch mal nach Kassel in die Nordstadt. Da wirst Du aber Augen machen, was da so abgeht. Außerdem sieht man das in den Medien bei der Mehrfachabzocke beim Amt usw. Da haben die Ämter aber eine Mitschuld, denn das gibt das System ja her. Dennoch muss man mal darüber nachdenken, ob man die Hand die einen füttert unbedingt beißen muss.
Ein Grundeinkommen müssen keine 1000€ sein. Da würde sicherlich weniger reichen. Hauptsache die Fixkosten sind gedeckt. Von meinen 600€ möchte ich gern Einsparmöglichkeiten sehen.
Miete waren 345€ für ein WG-Zimmer inkl. allem
175€ Krankenkasse
Wenn ich dann noch Versicherungen wie Haftpflicht, Hausrat, Semesterbeitrag usw. monatlich umrechne, dann bin ich da und da ist noch nichts auf dem Teller. Manchmal ist es aber ganz schön, wenn man was essen kann. Wenn jetzt ein Satz kommt, wie "such doch eine günstigere Wohnung", dann springe ich demjenigen mit dem nackten Ars... ins Gesicht. Wohnungen sind dort extrem überteuert, weil so viele verzweifelt suchen und alles dafür zahlen.
Als wenn Babys hier Hackfleisch bekommen, so ein Quatsch.
Übrigens zahlst Du schon die Steuern, Du bekommst sie nur über die ESE später wieder. Das nutzt Dir aber in der Situation nicht. Da kann ich auch Lotto spielen und auf einen späteren Gewinn hoffen.
Das mit den Kindern ist so gewesen. Ich war beim Arzt und da war eine ältere Frau, die kein Wort Deutsch konnte. Die Tochter ist dann ausgeflippt und hat sie angeschrien. "Du bist schon seit 20 Jahren in Deutschland und sprichst immer noch kein Wort Deutsch!" Genauso war es. Ich war völlig baff, sowas habe ich noch nie erlebt. Sie hat dann alles übersetzt. Natürlich kann man jetzt wieder einwenden, dass man das nicht erwarten könne usw. blabla. Doch, finde ich schon, denn von mir wird das auch im Ausland erwartet und damit meine ich keinen Urlaub. Außerdem wollen viele auf der faulen Haut liegen. Deutschland ist reich und bietet einem alles. Geh mal nach Thailand und höre Dir an, was da über Deutsche gesagt wird, "Farang must pay".
Du hast meine Texte wirklich nicht aufmerksam gelesen. Mal bin ich rechts, aber dann bin ich gegen Antisemitismus? Sorry, aber so einen Quatsch habe ich lange nicht gehört. Wie soll das gleichzeitig gehen? 2015 wurde ich auch mehrfach von Muslimen als Hund, Jude usw. beschimpft und bedroht, nur weil ich ihre Art von Demos nicht gutheiße. Heute ärgere ich mich, dass ich da nicht mitgefilmt habe. Das wäre eine tolle Gegendarstellung gewesen. Wie bereits geschrieben, es gibt nur geschnittene Versionen davon. Die ganzen spannenden Szenen sind weg. Ich möchte mich eindeutig davon distanzieren, dass immer Juden oder noch besser Zionisten für die eigene Unzulänglichkeit Schuld sind. Ist das jetzt auch wieder rassistisch? Das sind alles Fakten oder persönliche Erlebnisse, nichts aus der Bild oder von Kollegen eines Freundes, der sowas gehört hat...
Alle sind natürlich nicht kriminell, aber kannst Du jedem in den Kopf sehen? Ich nicht. Wer sich einbringt, ist herzlich willkommen, jedenfalls bei mir. Diese Menschen bringen uns nämlich voran. In Asien ist das die höchste Prämisse. Man soll sein Land verbessern und voran bringen. Wahrscheinlich ist das jetzt auch wieder nationalistisch.
Übrigens ist das mit den Turnhallen auch kein Dauerzustand oder hast Du Daten darüber, dass einige dort schon seit Jahren leben müssen? Irgendwo müssen sie ja zunächst untergebracht werden bei der Masse. Obwohl das mittlerweile ja nicht mehr so ist. Deshalb steht auch vieles leer.

Genauer lesen, dann wird das vielleicht klarer.

Ich habe noch mal ein Bild angehängt. Bei dem Papier sind Kackhaufen und zwar menschliche von den Bulgaren von gegenüber. So sah das unter jedem Fenster aus. Ist das normal? Die Polizei hat sich dafür nicht interessiert. Vor dem Haus haben bei schönem Wetter immer 25-30 Personen gesessen. Als ich dann um eine Personenkontrolle bat, hat mir die Polizei nur mitgeteilt, dass man sowas in Deutschland nicht willkürlich dürfe und sie mir auch keine Daten mitteilen dürfen. Das wollte ich gar nicht. Die sollten das nur mal unterbinden. Es ist nämlich auch nicht so der Bringer, wenn man den ganzen Sommer nicht lüften kann, weil das so erbärmlich nach Ka... stinkt. Dabei hatte ich Fotos und Videos als Beweise. Das sind auch keine Märchen, sondern Fakten. Die anderen Fotos möchte ich nicht zeigen. Hoffentlich kann man das erkennen. Die max. Bildgröße ist ziemlich dürftig.
Ich rege mich schon wieder auf...

Außerdem geht es vielen Hartzern auch gut, zu gut in meinen Augen. Wir hatten bei uns zuhause so einen als Mietnomaden. Hat schön das Geld vom Amt eingestrichen, aber unterschlagen und keine Miete gezahlt. Die Wohnung war vorher komplett renoviert, jetzt kann man sie sanieren... der hat sich ein schönes Leben gemacht, überall Schulden, aber davon wird man nie etwas sehen. Nochmal, es gibt viele, die wollen das gar nicht, aber es gibt auch viele, die wollen es nicht anders. Sonst wird mir da auch wieder was angedichtet. Wer Geld für Alkohol und Zigaretten hat, hat zu viel. Das ist kein Grundbedürfnis. Obwohl jetzt ganz sicher der Einwand kommt, sie hätten ja sonst nichts zu tun, das ist Selbstbestimmung oder sonstwas.

MfG
»ethan« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ethan« (6. März 2017, 11:15) aus folgendem Grund: Erweiterter Text, habe noch was gefunden.


poops

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Dienstag, 18. April 2017, 14:18

Ich finde man sollte den Leuten einfach ihr volles Gehalt geben und sie dann selber über Versicherungen entscheiden lassen. Steuerabgaben rein über die Mehrwersteuer. Keinen aufgeblasenen Sozialstaat, keine Alimentierung von jedem und allem. Ich fände es gut wenn jeder für sich zuständig wäre. No work no money.
Da würden bestimmt so einige die sich heutzutage in der sozialen Hängematte aalen, den Arsch mal hochkriegen.
Ich weiss, es gibt auch viele, die krankheitsbedingt nicht arbeiten können oder so, aber die hätten sich über private Versicherungen absichern können, bzw. würde es über die Mwst. eine Sicherung für nachweisbar arbeitsunfähige geben.
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poops

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Dienstag, 18. April 2017, 14:35

@ethan

ich bin voll bei Dir.

Ich verstehe auch nicht warum man den Asylanten soo finanziel entgegen kommen muss. Wenn man vor Krieg flieht z.B. denke ich ist es ausreichend wenn man Essen und Trinken, sowie eine akzeptable Unterkunft hat.
Kindergeld, Harzt 4 etc sollte nur denen zustehen, die auch was zum Sozialtopf beigetragen haben.
Asyl verstehe ich wie oben genannt, und denke das dies darauf ausgerichtet sei den Leuten eine sichere Unertbringung auf Zeit zu geben.(Bis sie wieder nach Hause gehen können).
Sollten schutzsuchende Menschen z.B. straffällig werden, sollte man sie umgehend abschieben können. Auch frage ich mich wieso man im Prinzip unkontrolliert zuwandern kann (das schadet auch den echten Asylbedürftigen).
Ich helfe gerne vom Krieg verfolgten Menschen, denke aber wenn die finanziellen Anreize zu hoch sind kommt eben jeder Glücksritter dieser Erde hierher und nutzt das aus. Das wiederum schadet auch den echten Asylanten, weil eben auch der Kuchen den wir verteilen können nicht unendlich ist.
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Freitag, 28. April 2017, 14:21

Das Grundeinkommen wäre aus meiner Sicht eine gute Sache,doch leider wird das nie mit unserem Wirtschaftssystem funktionieren...

Kapitalismus = Gewinn durch Verlust von anderen Menschen!

Ich finde die Holländer haben das gut gelöst indem sie Arbeitslosen ein Festbetrag zahlen,diese aber auch an gemeinschaftlichen Dingen mitwirken müssen.

ALso im Klartext heißt das ca 1000 euro Grundeinkommen, dann wird aber auch gearbeit in Seniorenheimen auf Baustellen der Stadt etc.



Man könnte aber sagen das allein die Anreize bei uns verloren gegangen sind und der Grund ist die Zeitarbeit!!!

Man soll mir mal erklären wie man damit seine Familie durchbringen soll......

:diablo:
Ganz genau. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird niemals kommen! Erst dadurch, dass es (künstlich erzeugte) Mängel gibt, können Machtstrukturen auch ohne ständigen Einsatz von (körperlicher) Gewalt aufgebaut und erhalten werden. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen müsste keiner für andere Drecksarbeit leisten, wenn er dazu nicht bereit wäre. Eventuell müsste Drecksarbeit dann besser bezahlt werden... :roflmao:
In einer (echten) Demokratie, ist ein Grundeinkommen eh überflüssig und da wir ja so demokratisch sind... ist die Diskussion fast schon überflüssig oder? Ich meine wer wird sich denn hier beklagen wollen uns ging es doch noch nie so gut wie aktuell. Sagt jedenfalls Mama Merkel und alle etablierten Parteien/Medien (wann werden die eigentlich alle heilig gesprochen) können das auch nur bestätigen. Also wird es schon stimmen. DIE müssen es ja schließlich wissen oder??? :walklike:

Jalkr

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Samstag, 29. April 2017, 13:05

ich finde die idee gut

fooobar

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Sonntag, 30. April 2017, 02:49

Macht hier, Kapitalismus da. Alle schreien immer den ganz großen Teufel an die Wand. BGE ist im Endeffekt ein Umbau der sozialstaatlichen Maßnahmen, die wir schon lange haben. Einfach mit der Idee alle bekommen das Grundniveau garantiert. (Wenn du heute keinen Job hast, kannst du ja auch 'einfach' zum Amt gehen). Und genau dieses 'einfach' wäre dann ein 'schon erledigt'. Egal wie man das Steuersystem mit umbaut, wenn man es richtig macht ändert sich nicht so viel (ausser, dass es einfacher wird) - wenn mans verkackt, holt man sich viele neue Probleme ins Haus. Ich denke die Frage, ob BGE oder nicht, ist garnicht so relevant. Die Frage ist eher, wie wollen wir das 'Sozial' in Sozialstaat realisieren. Akuelles Modell hat Probleme, BGE sicherlich auch welche. Aber irgendwas muss mal passieren-

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