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Der "Bedingungsloses Grundeinkommen?" Thread aus dem Wirtschaft und Finanzen Forum.

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Pimpampino

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Freitag, 16. Juni 2017, 19:12

Ich sehe es auch wie Todesreiter.
Dem Geld sollte schon ein Wert gegenüberstehen (wie meine Arbeitskraft zum Beispiel).
Das bedingungslose Grundeinkommen kurbelt nur die Inflation an.

peeledbanana

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Sonntag, 18. Juni 2017, 12:53

Ich habe das Thema im Unterricht behandelt. Dazu kann ich nur sagen dass ich ein Bedingungsloses Grundeinkommen grundsätzlich unterstütze. Das System von Hartz IV drängt Leute in die Langzeitarmut, da alles, was man sich dazu verdient einfach vom HartzIV wieder abgezogen wird (über 450€). Damit ist HartzIV ein System was Arbeit bestraft, und nicht was zum Arbeiten anregt.
Allerdings muss man sich auch überlegen ob man wirklich einem Menschen mit Einkommen von 5000e Netto noch ein Grundeinkommen zukommen lassen sollte.
Ärmere Menschen würden von einem Grundeinkommen aber sicherlich mehr profitieren als von derzeitigen "Unterstützungen".

DonosoCortes

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Montag, 3. Juli 2017, 14:56

Wer soll das bezahlen?

Der Staat kann das BGE allerdings nicht aus dem Nichts schöpfen, ohne zugleich das Geldmengenwachstum zu erhöhen, da das BGE ja schließlich finanziert werden muss. Ein Geldmengenwachstum nennt sich bekannlich Inflation, deren Folge dann die höheren Preise sind.
Also: Wer soll das bezahlen. Da kommt nur der arbeitende Teil der Bevölkerung in betracht. Schliesslich kann die Finanzierung nur aus Steuermitteln erfolgen. Bin mal gespannt, wer sich das bieten lässt. Ist wohl wieder ein populistischer EInfall von einigen Politikern, die nicht nachdenken. ?(

aworld

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Montag, 3. Juli 2017, 16:17

Ich wäre auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Arbeitgeber haben heute leider viel zu viel Macht und stellen trotz "Fachkräftemangel" grundsätzlich keine Leute über 50 Jahre (teilweise sogar 45) mehr ein. Mein Vater kann ein Lied davon singen, hatte jahrelang Bewerbungen als Maschinenbautechniker geschrieben, fast nur Absagen, wurde nur sehr selten überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch geladen. Seine Ersparnis haben sich nachdem ALG I ausgelaufen ist die letzten Jahre ziemlich pulverisiert, da er einiges Geld gespart hat, gabs kein Hartz IV. Jegliche Vorsorge abseits dem Riesterquatsch wird quasi rigoros bestraft. Ein Grundeinkommen würde da helfen, dass er zum Rentenantritt nicht fast mit Null dasteht. Die Rente wird natürlich auch noch gekürzt wenn er sie früher in Anspruch nehmen wird.

Ein weiterer Vorteil von bedingungslosem Grundeinkommen wäre, dass die Hartz IV Bürokratie wegfällt, allein davon könnte man schon einen guten Teil davon finanzieren.

rAcHe kLoS

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Dienstag, 4. Juli 2017, 22:54

Man muss es allerdings von zwei Seiten aufrollen, wenn die Konzerne endlich richtig Steuern zahlen würden, könnte man damit auch locker ein Grundeinkommen bezahlen.

Ich würde das ganze Produktivitätssteuer nennen, je mehr Firmen zudem auf Automation setzen, desto höher fällt diese Steuer aus.

Wir haben kein Mangel an Geld dafür, wir haben nur ein Verteilungsproblem. Die EZB druckt ja sowieso schon wie blöde Geld, um die Inflation anzuheizen, was letztendlich auch wiederum nur die Leute trifft, die sich ein bisschen Geld zurück legen wollen.

Schuldgeldsystem gepaart mit nicht gedecktem Wert führt sowieso zwangsläufig in einen Währungszusammenbruch, solange die EZB aber nicht entmachtet wird, werden wir nichts daran ändern können.

d1ox1d

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Mittwoch, 5. Juli 2017, 01:01

Der Staat kann das BGE allerdings nicht aus dem Nichts schöpfen, ohne zugleich das Geldmengenwachstum zu erhöhen, da das BGE ja schließlich finanziert werden muss. Ein Geldmengenwachstum nennt sich bekannlich Inflation, deren Folge dann die höheren Preise sind.
Also: Wer soll das bezahlen. Da kommt nur der arbeitende Teil der Bevölkerung in betracht. Schliesslich kann die Finanzierung nur aus Steuermitteln erfolgen. Bin mal gespannt, wer sich das bieten lässt. Ist wohl wieder ein populistischer EInfall von einigen Politikern, die nicht nachdenken. ?(
Naja...die einfachste variante....ALLES andere streichen weil es überflüssig bleibt....keine rente mehr kein hartz4 kein sozi im allgemeinen kein bafög nichts alles dergleichen fällt aus genauso wie der großteil an arbeitenden menschen dahinter also beamte....
Dadurch würden außerdem sozial Schmarotzer die das System im vollsten Maße ausboten die möglichkeiten genommen.
Solch einer würde auch das BGE bekommen und fertig keine anträge für irgendwelche dinge die er nicht braucht oder auf die er keinen Anspruch hat oder ähnliches....Finanzieren und realisieren lässt sich dieses BGE definitiv nur stehen da zu viele großkonzerne und Lobbyisten vor die ganz klar nein sagen....

DonosoCortes

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Freitag, 14. Juli 2017, 21:33

NacNach dem Beitrag von d1ox1d wird es besonders interessant. Die gestrichenen Stellen kriegen dann ja auch das Grundeinkommen. Ist das dann höher oder niedriger? Wohl eher niedriger. Dann fallen natürlich wieder Arbeitskräfte weg, weil die aus der Verwaltung Entlassenen ein niedrigeres Einkommen haben. Wegen dieses niedrigeren Einkommens gibt es dann ja auch weniger Konsum. Sprich: Es folgt eine Rezession.
Im Übrigen sind die Hartz IV Gesetze auch Staatsschutzrecht, dank aller darin enthaltenen evidenten Strafmaßnahmen. D. h. Der Staat schützt sich dadurch vor zu hohen Zahlungen, die gerade durch das BGE in die Höhe schiessen würden.

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:51

Ich spiele mit dem Gedanken die BGE (BedingungslosesGrundeinkommenPartei) zu gründen. Jeder bekommt 100.000 EUR Jahreseinkommen. :tata:

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 22:54

Ich meinte natürlich BGP P steht ja für Partei. Also wirklich ... So fängt es an, wenn man langsam aber sicher - ohne einen sinnvollen Beruf - mit 100.000 EUR jährlich verblödet. 8o

The Duke

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Montag, 24. Juli 2017, 22:18

Ich denke mal mit der rasant wachsenden Automatisierung der Arbeitswelt (Industrie 4.0, automatische Fahrleitsysteme etc.) wird man zukünftig immer weniger Arbeitskräfte brauchen. Spätestens dann wird es Zeit sich darüber Gedanken zu machen.

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wolrad (12.08.2018)

DimionKunchom

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Mittwoch, 9. August 2017, 02:12

Selbstständig machen. Durchhallten und los gehts.

larsvegas93

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Samstag, 19. August 2017, 18:24

Bedingungsloses Grundeinkommen kann funktionieren, wenn sich Menschen damit richtig befassen würden.
Ich wäre aber nicht dafür dass es jeder bekommt und dann auch zum gleichem Maße.

Kein Kind braucht soviel Grundeinkommen wie ein Erwachsener.
Genau so wenig braucht jemand Grundeinkommen der 5000 Euro netto oder mehr hat.
Es sollte ein gestaffeltes Grundeinkommen geben. Ich denke dafür gibt es auch schon Theorien wie man das umsetzen kann.

RoJuSi

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:34


ich kenne einige die lieber arbeiten würden als den ganzen tag zu hause rumzuhängen
und ich persönlich würde lieber ganzen tag arbeiten als den ganzen tag nichts zu tun denn egal wie viele spiele oder freunde du hast irgendwann willst du sicher auch etwas anderes machen
Das ist richtig, auch ich langweile mich zu Hause häufig, vor allem so wie jetzt in der Fehrienzeit

EmginE

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Samstag, 22. September 2018, 18:16

Bedingungsloses Grundeinkommen würde allerdings auch dazu führen, dass die Preise hochgehen und die Löhne wieder heruntergesetzt werden. Am Ende ist es nur eine Frage der Zeit bis die Arbeitnehmer dann trotz Grundeinkommen arbeiten gehen müssen, um sich das tägliche Brot zu leisten.

joehm23

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Samstag, 29. September 2018, 07:22

märkel iss bessa wir trump :hadbang:

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:02

Linke Utopie für faules Gesindel, dass dem Ewerbsleben entfliehen will. Völlig unrealistisch. Irgendwer muß das ja bezahlen und die fragen sich dann, warum überhaupt? Es gibt kein Grundrecht auf Schmarotzertum.

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